Ökumenische Wallfahrt durch Südmähren
14. Oktober 2017

 

Wellehrader Fonds „Matice velehradská“

und Brünner Seniorat der Evangelischen Kirche der Böhmischen Brüder

laden alle Interessenten, jüngere und ältere, Einzelne, Paare und Familien

zur Fußwallfahrt aus Brünn nach Nußlau ein,

an denkwürdigen Orten des Seelowitzer Herrschaftsgutes vorbei,

die in der Vergangenheit Christen sub una oder utraque specie,

Tschechen und Deutsche zu beiden Ufern der Schwarza verknüpften und trennten.


Welches sei der gute Weg? Wandelt darin, so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele! Jer 6, 16

 

Die ökumenische Wallfahrt Kommen wir mit knüpft sowohl an die Tradition der katholischen Wallfahrten, z. B. der WranauerKiriteiner oder Wellehrader als auch auf die neuere Tradition der Brünner Versöhnungswallfahrten an und verleiht dieser Tradition eine ökumenische Dimension. Das Ziel dieser Wallfahrt ist, das Zusammenleben der Katholiken und Protestanten, der Tschechen und Deutschen in Südmähren zu erinnern und eine Gelegenheit zum gemeinsamen Gebet und Gesang an jenen Orten anzubieten, die in der Vergangenheit oft zu Orten einer schmerzhaften Trennung und Missverständnisses wurden.



Wann und wo?

  • am 14. Oktober 2017 um 8.30 Treffpunkt auf der Brücke am Zusammenfluss der Schwarza und Zwitta (Parkplatz bei Olympia)
  • 9 Uhr Beginn der Wallfahrt an der Spitze zwischen den beiden Flüssen

 

Wodurch und wie?

Die Wallfahrt ist 21 km lang und man rechnet damit, dass man sie innerhalb von 8 Stunden einschließlich der Stationen und Erfrischungen zurücklegt:

1. Station:  Zusammenfluss der Schwarza und Zwitta als Symbol des Zusammenlebens (Deutsche und Tschechen, Protestanten und Katholiken)

2. Station:  Mödritz als Beispiel einer alten deutschen Kolonisation der Brünner Region, St. Gotthard, Mödritzer Burg

3. Station:  Benediktinerkloster in Raigern

4. Station:  St.-Laurentius-Kirche in Wojkowitz und deren reformatorische und katholische Geschichte

5. Station:  Seelowitz als Sitz des Herrschaftsgutes, Georg Vetters Brüdergemeindehaus

6. Station:  evangelische Gemeinde in Nußlau von den Anfängen der böhmischen Reformation bis heute

7. Station:  St.-Jakobs-Kirche in Nußlau und deren reformatorische und katholische Geschichte

 

Worauf soll man sich vorbereiten?

Kleidung für jedes Wetter. Essen und Trinken soll man bitte mitnehmen – erfrischen kann man sich bei der Station in Raigern. Für den Fall eines absoluten Unwetters oder einer physischen Indisposition ist ein Begleitfahrzeug dabei. In der Nußlauer Gemeinde wird den erschöpften Wallfahrern Suppe und Tee angeboten.

 

Wie zurück?

Der öffentliche Verkehr (Bus mit Umsteigen in den Zug) ermöglicht die Rückkehr aus Nußlau nach Brünn (Abfahrt 17.09, 18.09, 20.09, Fahrzeit 40 Min.).